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Der neue Bund und das Geheimnis der Gesetzlosigkeit

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In 19 kurzen Kapiteln beschreibt Sigurd Bratlie, welche Möglichkeiten sich durch Jesu Leben und Tod für uns ergeben – und wie der Geist des Antichristen diese Möglichkeiten verwischt.

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Der neue Bund und das Geheimnis der Gesetzlosigkeit – Leseproben:

Kapitel 1 – Der Neue Bund

Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus! Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden (Mt. 26,27-28). Es gehört zum Wesen eines Bundes, dass er die beiden Beteiligten gegenseitig verpflichtet. Die, die aus dem Kelch tranken, traten in den neuen Bund ein, den Jesus mit seinem Blut besiegelt hat. Sie gingen Verpflichtungen ein, und Jesus und der Vater gingen Verpflichtungen ein.

Der Apostel vergleicht den neuen Bund mit dem Alten Bund und sagt: Daher wurde auch der erste [Bund] nicht ohne Blut eingeweiht (Hebr. 9,18). Der alte und der neue Bund wurden jeweils auf die gleiche Weise eingegangen. Es war dabei nur der Unterschied, dass der erste zu schwach war und nichts zur Vollkommenheit führen konnte, doch dies vermag der neue Bund
(Hebr. 7,18-19). Im Licht des Alten Bundes versteht man auch den neuen Bund besser: Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volks. Und sie sprachen: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. Da nahm Mose das Blut und besprengte das Volk damit und sprach: Seht, das ist das Blut des Bundes, den der Herr mit euch geschlossen hat aufgrund aller dieser Worte (2. Mose 24,7-8). Erst nachdem sie sich verpflichtet hatten, das zu tun und dem zu gehorchen, was im Buch des Bundes stand, wurden sie mit dem Blut besprengt. Auf genau dieselbe Weise verkündigte Petrus den neuen Bund, als er sagte: … die auserwählt sind nach der Vorsehung Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi (1. Petr. 1,1-2). Im ersten Bund verpflichteten sie sich, das durch Mose gegebene Gesetz zu halten. In diesem offenbarte Gott einen Teil seines Willens und verpflichtete sich, sie mit allen irdischen Gütern zu segnen und sie zum Haupt aller Völker zu machen. Gleichzeitig verpflichtete er sich aber auch dazu, sie zu verfluchen, wenn sie nicht gehorchten (5.Mose 28).

Dies machte auch Josua dem Volk klar, als es ins Land hinein gekommen war und stellte es aufs Neue vor die Entscheidung. Sie erwählten aber dennoch, dem Herrn zu dienen (Josua 24,19-22). Jesus erinnert uns ebenfalls daran, dass wir die Kosten überschlagen sollen.

Verpflichteten sie sich im ersten Bund, den Teil des Willens Gottes zu tun, der ihnen durch Mose übermittelt worden war, so verpflichten wir uns im neuen Bund dazu […].

Kapitel 12 – Wann bricht man den Bund?

Gott wusste, dass die Menschen im ersten Bund nicht vermochten, alles zu tun, was im Buch des Bundes geschrieben stand. Deshalb hatte er alle diese Opferungen zur Vergebung der Sünden angeordnet: Es gab Sündopfer und Schuldopfer, wenn sie die Gebote übertreten hatten; und dies kostete sie einen fehlerlosen Bock, eine fehlerlose Ziege usw. Und es gab diesen großen Tag der Versöhnung, an dem der Hohepriester ins Heiligtum hineinging. Dies war nur einmal im Jahr. Da wurde alles gesühnt, ihre unbewusste und ihre bewusste Sünde. Alle diese Opfer waren der Schatten des eigentlichen Opfers, das Jesus bringen sollte. Und bis Jesus kam, fuhren sie mit diesen Schattenopferungen fort, die niemals die Sünden wegnehmen und ihr Leben verändern konnten. Sie lebten dadurch jedoch in einem Eingeständnis und in einer Erwartung und reiften dazu heran, den neuen Bund anzunehmen.

Solange sie im Bunde feststanden, trugen sie Leid über ihre Sünden, brachten treu ihre Opfer und kamen dem Gottesdienst nach. Wenn sie aber den Bund brachen, verschwand die Sorge über ihre Sünde. Dann strebten sie nicht mehr danach, das Gesetz zu halten, und sie nahmen es nicht mehr so genau damit, ob die Opfertiere ohne Fehl waren oder nicht. Und wenn es richtig schief ging, opferten sie den Abgöttern. Aber auch wenn sie treulos waren, war Gott treu (2. Tim. 2,12-13). Er stand im Bund fest, ließ alle Flüche über sie kommen und trieb sie vom Lande weg. Genau so ist es auch im neuen Bund.

In Sünde zu fallen bricht den Bund nicht. Wenn ich aber […].

Gewicht 100 g
Größe 148 x 4 x 210 mm
Länge:

51 Seiten

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