Sündenvergebung

Hast du schon einmal bemerkt, dass du beinahe unbewusste Hilferufe zu Gott sendest? Das geschieht meistens, wenn du etwas als belastend oder schwierig erlebst. Wenn du jedoch von dir selbst und deinem alten Leben genug hast, verstehst du, dass du Gebet wirklich nötig hast!

Jesus lehrte seine Jünger, Gott darum zu bitten, ihnen ihre Schuld zu vergeben. Er hob hervor, dass Vergebung zu bekommen damit zusammenhängt, anderen zu vergeben. Sie sollten so beten: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Du kannst das ganze Gebet in Matthäus 6 nachlesen.

Reue und Bekenntnis

Wenn dein Gewissen beunruhigt ist und du merkst, dass du um Vergebung bitten solltest, dann ist es Gott, der dich beeinflusst. Vielleicht wird dir klar, dass du den falschen Weg eingeschlagen hast, und du würdest am liebsten noch einmal wählen. Du siehst ein, dass du das Verkehrte getan hast. Der Apostel Petrus sagte einmal zu Menschen, die verstanden, dass sie falsch gehandelt hatten: „Ihr sollt bereuen und euch bekehren, damit eure Sünden ausgetilgt werden.“

Wenn du von Herzen bereust, entsteht ein Bedarf, sowohl Gott als auch Menschen um Verzeihung zu bitten. Gemäß der Bibel geht es nicht gut mit solchen, die ihre Sünden verbergen. Wenn du die Sünde verschweigen und nicht anerkennen willst, wird sie dir auch nicht vergeben. Dann wirst du auch nicht froh. Der Apostel Johannes schreibt: „Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ Erst wenn du bekennst, wirst du froh!

Die Grundlage für Vergebung

Bevor Christus Jesus zur Erde kam, opferte der Hohepriester ein Mal im Jahr für alle Sünden, die das Volk getan hatte. Sie bekamen dadurch ihre Sünden vergeben. Aber solche Opfer bewirkten nicht, dass der Einzelne ein reines Gewissen bewahrte. Durch das Opfer bekam man Vergebung, aber es es war nicht stark genug, um das Böse in der menschlichen Natur zu entfernen, das ja die Ursache für die Sünde war. Deshalb musste das Opfer Jahr für Jahr – wieder und wieder – auf den Altar gelegt werden.

Jesus starb um der Menschen willen, und er gab sein Leben als Opfer – einmal für alle. Im Hebräerbrief kannst du in Kapitel 9 und 10 mehr über die Grundlage für die Vergebung lesen. Nachdem Jesus von den Toten auferstand, bekam die Sündenvergebung eine ganz neue Bedeutung! Jetzt ist es möglich, mit allem fertig zu werden, was das Gewissen beschwert. Wenn du zu Gott kommst und ihn um und Verzeihung bittest, wirst du von deiner Schuld freigesprochen, weil Jesus die Schuld auf sich nahm. Deshalb kannst du vertrauensvoll um Vergebung deiner begangenen Sünden bitten, und du wirst erleben, dass Gott alle deine Sünden in das Meer wirft, so wie es in der Bibel steht.

Weshalb ist es so wichtig, Sündenvergebung zu bekommen?

Gott möchte dir seine Liebe erweisen, indem er es dir ermöglicht, alles zu vergessen, was hinter dir liegt, und mit einem unbeschriebenen Blatt zu starten. Dadurch, dass Jesus sein Leben als Opfer gab, hat er einen Weg gebahnt, der vorher nicht zugänglich war. Diesen Weg kannst du gehen! Auch du kannst dein Leben als Opfer geben. Das tust du, indem du gegen das Böse in deiner Menschennatur – die Sünde – kämpfst, und dich in der Kraft des Heiligen Geistes selbst verleugnest. Die Sündenvergebung ist der Beginn. Auf dem weiteren Weg kannst du Hilfe dazu bekommen, mit einem reinen Gewissen zu leben, indem du Jesu Beispiel folgst und jeden Tag dein Kreuz aufnimmst!

Das neue Leben

Wenn du auf diesem neuen und lebendigen Weg gehst, wirst du immer dankbarer. Du stellst fest, dass du ganz neue Gedankengänge bekommen hast! Du gibst nicht mehr den anderen Schuld für deine Schwierigkeiten. Warst du vorher ungerecht, so verspürst du nun das Verlangen, gerecht zu sein. Du bekommst Lust dazu, Gottes Willen zu tun. Du bekommst Lust dazu, das Beste für die anderen zu tun.

Das kommt daher, dass du einen neuen Sinn bekommen hast. Die Freude darüber, dass du einen neuen Sinn bekommen hast, beginnt dich zu prägen. Es geschieht ein Werk in dir und Gott öffnet dir den Sinn für das neue Leben, sodass du eine neue Schöpfung werden kannst!

Ein Zweig am Weinstock

Sündenvergebung anzunehmen bedeutet, als Zweig in den Weinstock eingepflanzt zu werden, in dem Jesus der Stamm ist. Jesus sagt selbst: Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.

Jesus wünscht, dass du Frucht trägst! In einem Baum fließt Saft vom Stamm bis in die Zweige. Wenn du ein Zweig am Weinstock Jesu Christi wirst, bekommst du Kraft im Leben! Dann wird das Leben sinnvoll und interessant!

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