Baust du dein Leben auf einer sicheren Grundlage?

Unsere Entscheidungen und die Dinge, die wir jeden einzelnen Tag tun, bestimmen den Wert unseres Lebens. Aber woher weißt du, ob du dein Leben auf einer sicheren Grundlage baust? Woher weißt du, ob deine Welt nicht in Stücke zerbricht, wenn es hart auf hart kommt?

„Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.“ Matthäus 7,24+25.

Den meisten von uns ist klar, dass das Leben eines Christen alles andere als passiv ist und dass die Worte Jesu in der Bergpredigt ein deutlicher Hinweis darauf sind, was unsere Priorität sein sollte.

Die Tatsache, dass du in viele Dinge aktiv involviert bist, mag dir den Eindruck vermitteln, du würdest mit deinem Christenleben tatsächlich etwas aufbauen. Mal angenommen du hörst einfach nur die Worte Jesu, singst von ihnen und teilst sie mit anderen in sozialen Netzwerken.

Doch damit ist es nicht getan! Deine Taten reden lauter als deine Worte. Jesus sagt, dass wir seine Worte hören und TUN sollen! Jeden Tag gibt es Gelegenheiten, die Gebote Jesu zu seinen eigenen zu machen, indem man ihnen von Herzen gehorcht.

Vielleicht hörst du einfach nur die Worte Jesu, singst von ihnen und teilst sie mit anderen in sozialen Netzwerken.

Vielleicht hast du bis jetzt versucht, dein Leben auf das Evangelium zu bauen, das du in deiner Kirche gehört hast. Aber es ist nicht sicher, dass dies auch das wahre Evangelium von Christus ist. Das „moderne Christentum“ ist so verwässert worden, dass die Aussage Jesu „Wer meine Worte hört und tut sie“ mit allem Möglichen ausgetauscht worden ist, anstelle es in Wahrheit zu tun! Heute gibt es überall Menschen die verführt worden sind – einschließlich der Pastoren. Viele von ihnen leben davon, dass sie eine Botschaft predigen die die Massen anspricht: Ein leichterer Weg zum Himmel!

Vielleicht bist du schon Menschen begegnet, die dich mit folgenden Floskeln beruhigen wollen: „Wir alle sündigen doch täglich“ oder „Setz dich doch nicht so unter Druck, Jesu Blut deckt alles zu“ oder mit dieser üblichen Phrase: „Du darfst nicht versuchen, Gott bei deiner Erlösung mithelfen zu wollen!“

Doch wenn die Stürme des Lebens kommen – beispielsweise eine finanzielle Notlage, du wirst ungerecht behandelt oder zum Ehebruch versucht – wird sichtbar, auf welcher Grundlage du gebaut hast. Redet man sich ein das „Jesu Blut alles zudeckt“ und versteht nicht den Ernst in Jesu Warnung, dass „wer eine Frau ansieht, um sie zu begehren, der hat bereits Ehebruch mit ihr in seinem Herzen begangen“, wird man erleben, dass das eigene Christenleben weggerissen wird, sobald die erste Welle der Versuchung einen trifft.

Menschen, die auf Felsen gebaut haben und standhaft bleiben sind solche, die gebetet, gekämpft und gelitten haben, um Jesu Geboten zu gehorchen, beispielsweise nicht für den morgigen Tag zu sorgen und seine Feinde zu lieben.

Menschen, die auf Felsen gebaut haben und standhaft bleiben sind solche, die gebetet, gekämpft und gelitten haben, um Jesu Geboten zu gehorchen, beispielsweise nicht für den morgigen Tag zu sorgen und seine Feinde zu lieben.

Jetzt ist die Zeit gekommen, um mit diesen leeren Phrasen Schluss zu machen, die doch nur eine Versicherungspolice für deine sündigen Gewohnheiten sind. Sie mögen sich fromm anhören, aber sie stehen im direkten Widerspruch zu dem, was in Titus 2,11+12 geschrieben steht: „Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen und nimmt uns in Zucht, dass wir absagen dem ungöttlichen Wesen und den weltlichen Begierden und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt leben.“

Jetzt ist die Zeit gekommen, diese Gnade dafür zu nutzen, wozu sie bestimmt ist: Ein Leben zu führen, in dem man nicht sündigt. Menschen, die das tun, bauen mit den richtigen Materialien und werden erleben, dass ihr Haus stehen bleibt. Das bedeutet nicht, dass Gott einen von Prüfungen und Trübsalen verschont. Auch Christen erleben finanzielle Notlagen, ungerechte Behandlungen, Versuchungen zu allen möglichen Lüsten usw. Aber der Unterschied besteht darin, dass alle, die die Gebote Jesu befolgen, Kraft haben, durch diese Prüfungen hindurch zu gehen. Und nicht nur das – sie gehen sogar gestärkt daraus hervor. Ihr Leben auf dem Felsen wird bestehen bleiben, nicht nur in den verschiedenen Situationen des Lebens, sondern auch an jenem Tag, wenn alles durch das Feuer geprüft werden wird.

Der Unterschied besteht darin, dass alle, die die Gebote Jesu befolgen, Kraft haben, durch die Prüfungen hindurch zu gehen. Und nicht nur das –  sie gehen sogar gestärkt daraus hervor.

„Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz, Heu, Stroh, so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichtes wird es klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von welcher Art eines jeglichen Werk ist, wird das Feuer erweisen. Wird jemandes Werk bleiben, das er gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.“ 1. Korinther 3,12-15.

Stell dir vor, welch schrecklicher Verlust es an jenem Tag für solche Menschen sein wird, die ihr Leben damit verbracht haben, mit Materialien wie Holz, Heu und Stroh zu bauen! Stell dir ihre Enttäuschung vor, wenn sie mit ansehen müssen, wie ihr guter christlicher Ruf, ihre Geldspenden und ihre freiwillige Arbeit für andere buchstäblich in Rauch aufgehen!

Vielleicht wird ihnen dann dämmern, dass sie wohl besser auf der Grundlage hätten bauen sollen, die durch das TUN der Gebote Jesu geschaffen wird. Vielleicht werden sie erkennen, dass sie doch ein gerechtes Leben hätten führen und die Sünde überwinden sollen, um sich dadurch Reichtum an „Gold, Silber und Edelsteine“ anzuhäufen. Bedauerlicherweise wird es aber dafür zu spät sein.

Obwohl solche Menschen durch  Sündenvergebung gerettet werden können, werden all die guten Dinge, die sie für andere getan haben, nicht den Wert ersetzen, den Gott der persönlichen Treue zumisst. Ihre Herrlichkeit im Himmel wird beträchtlich kleiner sein.

Niemand weiß, wann dieser Tag kommen wird –  der Tag, an dem das Werk eines jeden offenbar werden wird. Aber wir wissen, dass die Gnade Gottes allen Menschen erschienen ist. Lasst uns sie nutzen!